Next.js Kosten auf einen Blick
Next.js-Projekte kosten mehr als WordPress-Websites — aber aus gutem Grund. Der Unterschied liegt nicht nur in der Technologie, sondern im Entwicklungsansatz: Typische Preisspannen für Next.js-Projekte: - Einfache Unternehmenswebsite (5–10 Seiten): 4.900–8.900 € - Mittelgroße Website mit CMS (15–30 Seiten): 8.900–18.000 € - E-Commerce-Shop (bis 500 Produkte): 9.900–20.000 € - Komplexe Webanwendung oder Portal: 15.000–80.000 € - Enterprise-Projekt mit Integrationen: ab 40.000 € Diese Zahlen gelten für professionelle Agenturen in Deutschland. Freelancer-Preise liegen 20–40 % darunter, aber mit entsprechend anderen Risiken.
Wichtig: Günstigere Next.js-Angebote unter 3.000 € basieren meist auf Starter-Templates oder Low-Code-Lösungen — nicht auf echter individueller Entwicklung.
Was beeinflusst den Preis bei Next.js?
App Router vs. Pages Router Projekte mit dem modernen Next.js App Router sind in der Entwicklung komplexer — React Server Components, Streaming, Suspense-Boundaries erfordern mehr Expertise. App-Router-Projekte kosten 10–20 % mehr, liefern aber messbar bessere Performance. CMS-Integration Payload CMS-Integration kostet 1.500–4.000 € zusätzlich, eliminiert aber langfristige Redaktionskosten. Alternativ kosten Contentful, Sanity oder Strapi 800–2.500 €, haben aber laufende SaaS-Gebühren. Design-Aufwand Individuelles Design beginnt bei 2.000–5.000 € zusätzlich zur Entwicklung. Designsysteme (Storybook, Figma-Komponenten) kosten mehr, sparen aber bei Erweiterungen. Authentifizierung und Nutzerverwaltung Login, Registrierung, Rollenverwaltung: 2.000–6.000 € je nach Komplexität. Next-Auth oder Clerk als Lösung können den Aufwand reduzieren. Mehrsprachigkeit Mit next-intl kostet jede zusätzliche Sprache 800–2.000 € für Setup und Content-Migration.
Tipp: Der größte Kostentreiber ist oft unklar definierter Scope. Ein gutes Briefing und ein detailliertes Leistungsverzeichnis vor Projektstart spart 20–30 % der Gesamtkosten.
Laufende Kosten nach dem Launch
Hosting Hetzner Cloud (DSGVO-konform, deutsche Server): ab 5 €/Monat für kleine Projekte bis 50 €/Monat für produktionsreife Setups. Deutlich günstiger und DSGVO-konformer als US-Cloud-Anbieter. Payload CMS Selbstgehostet, keine SaaS-Kosten. Hosting auf einem separaten Server: 10–30 €/Monat zusätzlich. Wartung und Dependencies Next.js-Updates erscheinen alle paar Monate. Professionelle Wartung kostet 200–500 €/Monat für regelmäßige Updates, Security-Patches und Monitoring. Ohne WordPress-Plugin-Kosten WordPress-Nutzer zahlen oft 500–2.000 €/Jahr für Plugin-Lizenzen. Bei Next.js entfällt das vollständig — ein langfristiger Kostenvorteil.
Next.js vs WordPress: Kostenvergleich über 3 Jahre
WordPress (Beispiel: mittelgroße Unternehmenswebsite) - Initialkosten: 4.000–8.000 € - Plugin-Lizenzen: 600–1.800 €/Jahr - Wartung (Plugins, Security): 1.200–3.600 €/Jahr - Hosting: 600–1.800 €/Jahr - Gesamtkosten über 3 Jahre: 11.800–26.000 € Next.js mit Payload CMS (gleiche Website) - Initialkosten: 6.900–12.000 € - Keine Plugin-Lizenzen: 0 € - Wartung (geringer Aufwand): 400–1.200 €/Jahr - Hosting (Hetzner Cloud, DSGVO-konform): 60–600 €/Jahr - Gesamtkosten über 3 Jahre: 9.100–16.400 € Next.js ist langfristig günstiger — trotz höherer Initialkosten.
Dazu kommt: Bessere Performance bedeutet höhere Conversion-Rate. Eine Website, die 0,5 Sekunden schneller lädt, konvertiert typischerweise 2–5 % besser — was sich in messbarem Mehrumsatz niederschlägt.
Häufig gestellte Fragen
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