Next.js
TYPO3
Performance (Lighthouse)
90–100 (optimierbar)
50–75 (mit Caching)
Entwicklerkosten (Stundensatz)
60–120 €/h (viele Entwickler)
90–160 €/h (wenige Spezialisten)
Redaktionelle Bedienbarkeit
–
Komplex, Schulung nötig
Mehrsprachigkeit
Gut (next-intl)
Sehr gut (native)
Skalierbarkeit
Sehr hoch (CDN, Docker)
Mittel (Server-abhängig)
Laufende Wartungskosten
Gering
Hoch (Spezialisten nötig)
Next.js gewinnt in 5 von 6 Kategorien
Vorteile
- Lighthouse 90–100 konsistent erreichbar
- TypeScript und React: moderne, zukunftssichere Technologie
- Viele verfügbare Entwickler zu niedrigeren Stundensätzen
- Einfache Redaktionsoberfläche mit Payload CMS
- Niedrige laufende Kosten nach dem Launch
- Hetzner Cloud: DSGVO-konformes Hosting auf deutschen Servern
Nachteile
- Kein natives, vorkonfiguriertes Workflow-System
- Komplexere Enterprise-Workflows müssen selbst entwickelt werden
- Jünger als TYPO3 — weniger Enterprise-Referenzen im DACH-Raum
Best for: Unternehmen jeder Größe, die moderne Technologie, gute Performance und langfristig niedrige Wartungskosten priorisieren.
Mittelständisches Unternehmen, 10–50 Seiten, 2–5 Redakteure
Next.jsTYPO3 wäre überdimensioniert. Next.js bietet bessere Performance, einfachere Bedienung und niedrigere Gesamtkosten.
Behörde oder Universität, 500+ Seiten, 50+ Redakteure
TYPO3Komplexe Rechteverwaltung, Barrierefreiheit und Workflow-Anforderungen sind TYPO3s Kernstärken.
Bestehendes TYPO3-System, das modernisiert werden soll
Next.js (Migration)TYPO3-Migration zu Next.js ist machbar und rentiert sich durch Performance-Gewinn und niedrigere Entwicklerkosten.
Internationales Unternehmen, 10+ Sprachen
Next.jsnext-intl und Payload CMS bieten moderne Lokalisierung mit weniger Komplexität als TYPO3.
Häufig gestellte Fragen
In den meisten Fällen ja, mit Ausnahme sehr großer Portale mit komplexen Workflow-Anforderungen. Eine TYPO3-zu-Next.js-Migration dauert je nach Umfang 6–16 Wochen und bringt messbare Performance- und Kostenvorteile.
Es gibt schlicht weniger TYPO3-Spezialisten auf dem Markt — TYPO3 hat eine steile Lernkurve und wird von weniger Entwicklern aktiv genutzt als React/Next.js. Das erhöht die Stundensätze durch Angebot und Nachfrage.
TYPO3 hat eine ausgereifte native Mehrsprachigkeit für sehr komplexe Szenarien. Next.js mit next-intl bietet für die meisten Unternehmen ausreichende Mehrsprachigkeit, ist aber einfacher zu warten und günstiger zu entwickeln.
TYPO3 kann DSGVO-konform betrieben werden, da es self-hosted ist. Die eigentliche DSGVO-Konformität hängt aber nicht vom CMS ab, sondern von der konkreten Implementierung. Das gilt für Next.js genauso.
Eine typische Migration einer mittelgroßen TYPO3-Website (50–200 Seiten) kostet 8.000–20.000 €. Die Investition amortisiert sich durch niedrigere Entwicklerstundensätze und weniger Wartungsaufwand typischerweise in 2–4 Jahren.
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