Webagentur
Freelancer
Stundensatz / Kosten
90–150 €/h oder Festpreis
50–120 €/h (große Bandbreite)
Zuverlässigkeit & Verfügbarkeit
Hoch (Team-Backup)
Variabel (kein Backup)
Qualitätskontrolle
Strukturiertes Review-Prozess
Abhängig von Person
Skalierbarkeit der Kapazität
Flexibel erweiterbar
Begrenzt auf eine Person
Langfristige Betreuung
Professionelle Wartungsverträge
Abhängig von Verfügbarkeit
Erreichbarkeit & Support
Definierte SLAs
Variabel, kein SLA
Webagentur gewinnt in 4 von 6 Kategorien
Vorteile
- Team: Entwickler, Designer und Projektmanager unter einem Dach
- Strukturierte Prozesse: Briefing, Konzept, Entwicklung, Testing, Launch
- Backup bei Krankheit oder Urlaub
- Langfristige Wartungsverträge und definierte SLAs
- Breite Erfahrung aus vielen Projekten
- Rechtliche Absicherung durch Verträge und Haftung
Nachteile
- Höhere Kosten als günstige Freelancer
- Weniger direkte Kommunikation durch Projektmanager
- Manche Agenturen verstecken sich hinter Prozessen
Best for: Projekte ab 5.000 €, Unternehmen ohne technisches Inhouse-Team, langfristige digitale Strategien.
Neue Unternehmenswebsite, Budget 8.000–20.000 €
WebagenturBei diesem Budget und diesem Umfang sind strukturierte Prozesse, Design + Entwicklung aus einer Hand und langfristige Betreuung entscheidend.
Kleines WordPress-Theme-Customizing, Budget 1.000 €
FreelancerFür eine klar definierte kleine Aufgabe ist ein spezialiserter Freelancer schneller und günstiger.
Komplexe Webanwendung mit Backend-Logik
WebagenturKomplexe Projekte brauchen teamübergreifende Expertise — Frontend, Backend, Design und Projektmanagement gleichzeitig.
Unternehmen sucht langfristigen digitalen Partner
WebagenturAgenturen bieten langfristige Partnerschaft mit definierten Wartungsverträgen und strategischer Beratung.
Häufig gestellte Fragen
Freelancer-Stundensätze reichen von 30 € (Offshore) bis 150 € (Senior-Spezialisten in DE). Gute deutsche Freelancer kosten 70–120 €/h. Agenturen berechnen 90–150 €/h oder bieten Festpreise. Bei gleichem Qualitätsniveau sind die Gesamtkosten oft ähnlich — Agenturen kalkulieren aber transparenter mit Festpreisen.
Plattformen: Malt, Fiverr (mit Vorsicht), Upwork, LinkedIn oder persönliche Empfehlungen. Wichtig: Portfolio ansehen, Referenzkunden fragen, technisches Gespräch führen und auf GitHub-Profil prüfen. Vermeiden Sie Freelancer ohne nachweisbare Referenzprojekte.
Das ist das größte Risiko bei Freelancern: Krankheit, Projektüberlastung oder im schlimmsten Fall komplettes Untertauchen. Bei einer Agentur wird das Projekt intern übergeben und weitergeführt. Achten Sie auf vollständige Code-Dokumentation und Zugänge im eigenen Namen.
Günstige Agenturen gibt es — aber meistens durch Offshore-Entwicklung (Indien, Osteuropa) mit deutschsprachigem Projektmanagement. Qualität und Kommunikation schwanken dabei erheblich. Bei lokalen deutschen Agenturen sollten Sie unter 4.900 € für eine professionelle Website skeptisch sein.
Entscheidungsbaum: Budget unter 3.000 € → Freelancer in Ordnung. Budget über 5.000 € → Agentur bevorzugen. Kein technisches Inhouse-Wissen → Agentur. Langfristiger Betrieb und Wartung wichtig → Agentur. Klar definierte Einzelaufgabe → Freelancer.
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